Die Welt der Datenverarbeitung hat sich verändert. Während Customer Data Platforms (CDPs) als vorgefertigte Lösungen für Kundendatenmanagement beworben werden, steht Databricks für Flexibilität und maßgeschneiderte Datenarchitekturen. Doch warum sollte man 2025 noch auf Insellösungen wie CDPs setzen, wenn Databricks mit Open-Source-Tools und Skalierbarkeit die Nase vorn hat? Dieser Blogbeitrag beleuchtet die Vor- und Nachteile beider Ansätze mit einem klaren Votum gegen die starren CDPs.

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Was ist eine CDP?
Eine Customer Data Platform (CDP) ist eine vorgefertigte Software, die Kundendaten aus verschiedenen Quellen sammelt, vereinheitlicht und für Marketingzwecke aktiviert. Sie ist auf Benutzerfreundlichkeit für Marketing-Teams ausgelegt, bleibt aber ein isoliertes System mit begrenzter Reichweite.
Was ist Databricks?
Databricks ist eine universelle Daten- und KI-Plattform, basierend auf Apache Spark. Sie bietet unübertroffene Flexibilität für Big Data, maschinelles Lernen und Datenintegration – ideal für Unternehmen, die ihre Datenstrategie ganzheitlich gestalten wollen.
Warum CDPs 2025 nicht mehr mithalten können
Insellösungen in einer vernetzten Welt
CDPs sind Silos, die sich auf Kundendaten und Marketing beschränken. In einer Zeit, in der Unternehmen Daten für KI, Analysen, Supply-Chain-Optimierung und mehr nutzen, sind solche Insellösungen ein Bremsklotz. Databricks hingegen vereint alle Datenanforderungen in einer Plattform.
Hohe Kosten für begrenzten Nutzen
CDPs sind teuer – oft Hunderttausende Euro pro Jahr für Lizenzgebühren, nur um grundlegende Funktionen wie Segmentierung zu liefern. Databricks nutzt skalierbare Cloud-Infrastrukturen und ist bei großen Datenmengen deutlich kosteneffizienter.
Eingeschränkte Flexibilität
CDPs bieten vorgefertigte Integrationen, aber Anpassungen sind schwierig oder unmöglich. Databricks ist ein offenes Ökosystem, das mit Python, SQL oder Open-Source-Frameworks wie DBT und Dagster jede Anforderung erfüllt.
Abhängigkeit vom Anbieter
Mit einer CDP sind Sie an den Anbieter gebunden. Neue Funktionen? Nur, wenn der Anbieter sie liefert. Databricks gibt Ihnen die Freiheit, Lösungen selbst zu entwickeln, unterstützt durch ein robustes Open-Source-Ökosystem.
Ladeprozesse und Business-Logik: Kein Vorteil für CDPs
Der Aufwand für Ladeprozesse (ETL/ELT) und die Implementierung von Business-Logik ist bei CDPs und Databricks vergleichbar. Beide erfordern Konfiguration und Entwicklung. CDPs bieten hier keinen echten Vorteil, da sie oft proprietäre Tools nutzen, die weniger flexibel sind als Databricks’ Open-Source-Alternativen.
Kostenlose Open-Source-Frameworks machen CDPs obsolet
Tools wie DBT (für Datenmodellierung) und Dagster (für Orchestrierung) sind kostenlos, leistungsstark und nahtlos in Databricks integrierbar. Sie gleichen die vorgeblichen Vorteile von CDPs – wie einfache Datenvereinheitlichung oder Workflow-Management – vollständig aus, ohne dass Sie für teure Lizenzen zahlen müssen.
Vorteile von Databricks
Eine Plattform für alles
Databricks deckt alle Datenanforderungen ab – von Kundendatenmanagement über KI bis hin zu IoT-Analysen. Kein Flickenteppich aus Insellösungen, sondern eine einheitliche Architektur.
Kosteneffizienz durch Skalierbarkeit
Databricks skaliert mühelos mit Cloud-Plattformen wie AWS oder Azure. Sie zahlen nur für die genutzte Rechenleistung, nicht für überteuerte CDP-Lizenzen.
Open-Source-Vorteil
Mit kostenlosen Frameworks wie DBT und Dagster können Sie Datenpipelines und Transformationen genauso effizient (oder besser) gestalten wie mit einer CDP – ohne laufende Lizenzkosten.
Zukunftssicher mit KI
Databricks glänzt mit Tools wie MLflow für prädiktive Analysen und personalisierte Modelle, während CDPs bei einfachen Segmentierungen stecken bleiben.
Skalierbare Echtzeitverarbeitung
CDPs werben mit Echtzeit-Datenaktivierung, aber Databricks bietet mit Spark Streaming leistungsstarke Echtzeit-Pipelines, die weit über Marketing hinausgehen.
Nachteile von Databricks? Überwindbar
Databricks erfordert technisches Know-how, aber mit Tools wie DBT und Dagster wird die Entwicklung von Datenpipelines und Business-Logik so zugänglich wie bei CDPs. Die Implementierung mag Zeit kosten, doch die Flexibilität und Kosteneinsparungen machen das wett. Und während CDPs Echtzeitfunktionen für Marketing bieten, sind diese in Databricks mit etwas Entwicklungsaufwand ebenso umsetzbar – und skalierbarer.
Nachteile von CDPs: Ein teurer Rückschritt
- Teure Insellösungen: Hohe Lizenzkosten für eingeschränkte Funktionen.
- Silo-Denken: Kundendaten bleiben isoliert, übergreifende Analysen sind schwierig.
- Fehlende Innovation: Abhängigkeit von der Entwicklungsgeschwindigkeit des Anbieters.
- Kein ETL/ELT-Vorteil: Ladeprozesse und Business-Logik sind genauso aufwendig wie in Databricks.
- Obsolet durch Open Source: Kostenlose Tools wie DBT und Dagster bieten vergleichbare Funktionen ohne Lizenzkosten.
Fazit: Maßgeschneidert statt von der Stange
2025 haben Insellösungen wie CDPs ausgedient. Sie sind teuer, unflexibel und schränken Unternehmen in einer vernetzten, datengetriebenen Welt ein. Databricks hingegen bietet eine maßgeschneiderte, skalierbare Plattform, die mit Open-Source-Tools wie DBT und Dagster alle Vorteile von CDPs übertrifft – ohne die hohen Kosten. Der Aufwand für Ladeprozesse und Business-Logik ist bei beiden Ansätzen ähnlich, aber Databricks gibt Ihnen die Freiheit, Ihre Datenstrategie selbst zu gestalten. Weg mit den Silos, hin zu einer Zukunft, in der Daten ganzheitlich genutzt werden!
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